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Freiwilligenbörse in Berlin

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Logo der Berliner Freiwilligenbörse
Berliner Freiwilligenbörse
Am 24. April fand die diesjährige Berliner Freiwilligenbörse statt. Ein Konzept mit Zukunft!


Logo der Berliner Freiwilligenbörse Am 17. April 2010 fand im Roten Rathaus die 3. Berliner Freiwilligenbörse statt, ein Treffpunkt all derer, die sich über die Betätigungsmöglichkeiten des Ehrenamtes informieren und das richtige Engagement für sich finden möchten.

 

Die Eröffnungsrede zur diesjährigen Börse hielt die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Frau Carola Bluhm. Sie betonte die Vielfallt des Börsenangebots und das nachgefragte Profil. Den Veranstaltungsort, Rotes Rathaus, charakterisierte sie sinnbildlich als einen Ort, an dem Bürger und Senat zusammenkommen, diese Bürger ermöglichen durch ihr Engagement erst die Arbeit des Senats und bilden dessen Arbeitsgrundlage. Die in Berlin oftmals sozial sehr differenzierten Bürger tragen durch ihre ehrenamtliche Arbeit ebenfalls zu einer Vernetzung der Zivilgesellschaft bei. Frau Bluhm unterstrich am Ende Ihrer Rede die Bedeutung des Ehrenamts und verwies daher darauf, dass ein Tag ohne Ehrenamt in Berlin schon bemerkbar sein würde.

 

Weitere Informationen zur Börse finden Sie unter www.berliner-freiwilligenboerse.de

Aufgrund zahlreicher Anfragen unserer Hörer wird die Sondersendung zur Freiwilligenbörse 2010 nochmals wiederholt am

Montag, den 31.05.2010  sowie
Dienstag, den 01.06.2010
-  jeweils ab 18:00 Uhr


 

Interview mit Sieghard Gummelt

Interview mit Sieghard Gummelt

Interview mit Monika Hellbig

Interview mit Monika Hellbig

Interview mit Carola Schaaf Derichs

Interview mit C. Schaaf Derichs


Die ehrenamtliche Tätigkeit ist in jeder Hinsicht erstrebenswert, da auf mehreren Ebenen ein Prozess der gegenseitigen Hilfe stattfinden kann. Die Helfer in den verschiedensten sozialen Brennpunkten unterstützen durch ihre Arbeit primär die Bedürftigen oder Kranken, die ohne diese Hilfe den Alltag nicht bewältigen könnten. An diesem Punkt wird die Unverzichtbarkeit besonders deutlich, da staatliche Hilfeleistungen nie so individuell und flexibel zum Einsatz kommen könnten. Die Unterstützung ermöglicht aber auch neue Einblicke, Perspektiven und Erkenntnisse auf Seiten der Helfer, die diese im Beruf, der Familie aber vor allem auch im sozialen Miteinander gebrauchen können. Daher stellte sich die Frage, ob Carola Bluhm das Ehrenamt als eine den humanistisch-christlichen Gedanken tragende und erweiternde, für unser soziales Leben unabdingliche Einrichtung halte, die womöglich vor allem in der heutigen Zeit einen Gegenpol zur Konsumgesellschaft und Ellbogenmentalität bilden kann. Auch dieser wichtige Aspekt sei im Ehrenamt vertreten, äußerte sie sich zur Frage. Als Ministerin für Integration, ergänzte sie unsere Fragestellung mit dem Hinweis auf eine verschiedene Ethnien zusammenführende Wirkung, die es als unverzichtbare soziale Komponente immer geben wird.

Besucher auf der Berliner Freiwilligenbörse

Das Ehrenamt ermöglicht zusätzlich wichtige Einblicke und eine Vernetzung von Politik und Zivilgesellschaft, die für basisdemokratisch orientierte Politik in den Bezirken sehr wichtig ist. Die Einsicht in politische Realität ist damit gewährleistet. Am Ende des Interviews wies Frau Bluhm uns darauf hin, dass viele Projekte an Schulen und damit auch junge Menschen in das Netzwerk des bürgerlichen Engagements eingebunden sind, das Bewusstsein der aktiven Mitgestaltung an Politik und soziales Interesse wird damit schon früh geweckt.
Im Anschluss sprachen wir mit der Veranstalterin Frau Schaaf-Derichs, die zunächst die dominierenden Themen der Messe vorstellte: Soziales, Gesundheit, Kinder sowie alte und behinderte Menschen, die aufgrund fehlender Familie und Nachbarschaft auf die Hilfe ehrenamtlicher Helfer angewiesen sind, stehen im Mittelpunkt der Messe und des Engagements.

Weitere Themen sind: Umwelt, Natur, Tiere, Sport-Betätigungsmöglichkeiten im Kinder- und Seniorensport- sowie Kultur und Bildung, wobei Bildungspartnerschaften Kinder und Jugendliche in der Schule oder im Beruf unterstützen. Auch Frau Schaaf-Derichs betonte die lange Tradition des Ehrenamtes in Berlin und die Vielfalt der Messe mit über 90 Organisationen und Vereinen an 88 Ständen und über 200 Engagementangeboten. Wir erfuhren, dass die Integration des Ehrenamtes in Politik und Gesellschaft durch fehlende Gelder und nur begrenzt mögliche staatliche Förderung natürlich nicht von heut auf morgen geschehen kann, dass jedoch der Dialog mit der Politik sowie Freiwilligenagenturen und Börsen seit Jahrzehnten als vorrangiges politisches Feld angesehen wird. Dadurch entstehen in erster Linie Ermöglichungsstrategien, die sich in Bürokratieabbau, Qualitätskriterien, also der Schaffung von Voraussetzungen und Normen wiederspiegeln.

Das große Ziel für die Veranstalterin ist eine zukünftig aktive Zivilgesellschaft neben der staatlichen Unterstützung.
Sieghard Gummelt, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement bei der Spastikerhilfe, sieht die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in das Ehrenamt, welche momentan Spiegelbild des allgemeinen Integrationsprozesses ist, als großes Ziel für die Zukunft an. Hintergrund ist daher auch der Wunsch Menschen mit Migrationshintergrund voll in die Gesellschaft, alle ihre Privilegien aber auch Aufgaben im sozialen Bereich, einzubinden. Er sieht dabei eine Notwendigkeit im Abbau von Hemmschwellen und eine gezieltere Aussprache. Seine These ist daher, dass eine gute Aufnahme der Menschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft ein ehrenamtliches Engagement dieser ermöglicht und eine Gesellschaft ohne Barrieren schafft.

Ein interessanter Verein, der die Barrierefreiheit nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch in Form von Reisen für Gehbehinderte unterstützt, ist der Verein „Miteinander unterwegs – Gemeinschaft der Roller und Latscher e.V.“, dessen Schatzmeister und Vorstandsmitglied heißt Andreas Götze. Er erklärte uns das Konzept des Vereins, der neben Reisen auch Feste, Tagesausflüge, Seminare und andere Aktivitäten organisiert. Mobilität im Vordergrund und die Spezialisierung auf Reisen bilden den Kernpunkt der Arbeit. Die Reisen sind behindertengerecht organisiert, was bedeutet, dass Gehbehinderte und Begleiter zusammen reisen. Spaß, Erholung und Kultur stehen im Mittelpunkt der Reisen, deren Organisation aufgrund der besonderen Voraussetzungen, die an Unterkünfte, Gasthäuser und Ausflugsziele gestellt werden, nicht immer einfach zu handhaben ist. Hinzu kommen Schwierigkeiten bei der Finanzierung, die vor allem durch Kirchengelder und die Aktion Mensch bewältigt wird. Der Verein entstand 1969 in den neuen Bundesländern und wurde damals durch die Kirche organisiert und unterstützt, der Staat duldete die Bewegung lediglich. Dem Strukturwandel geschuldet fand 1992 die Neugründung statt.

Das Ehrenamt hat seine Tradition und ganz besondere Bedeutung in Berlin und Deutschland. Für die Zukunft ist es besonders wichtig, junge Menschen dieser Verantwortung näher zu bringen und den Dialog zwischen Politik und der zivilgesellschaftlich organisierten Vertretungen der Ehrenämter weiter zu fördern, um die sogenannten Ermöglichungsstrategien zu verfeinern und staatliche Unterstützung noch gezielter zum Einsatz bringen zu können. Jeder sollte sich jedoch selber der eigenen Verantwortung und deren Vorzüge bewusst sein, anderen Menschen in ihrer Notlage helfen zu können.

Weitere Informationen zur Börse finden Sie unter www.berliner-freiwilligenboerse.de

Text: Oliver Hannemann / R4H-Team
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