Ein Schlaganfall ist ein Notfall.

Durch ein verstopftes oder geplatztes Blutgefäß wird der Blutfluss zu einem Teil des Gehirns unterbrochen. Es kommt zu Funktionsausfällen des Gehirns. Lähmungen, Gefühls-, Seh- und Sprachstörungen treten auf. Welche Hilfen und Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Sodbrennen? Was können Verwandte und Freunde nach dem Schlaganfall für den Patienten tun? Auf diese Fragen will die öffentliche Veranstaltung
Patientenforum "Gesundheit im Gespräch"
SCHLAGANFALL
Donnerstag, 31. Oktober 2002 - 19 Uhr
Universitätsklinikum Göttingen - Hörsaal 04
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen
Antworten geben. Zu einem Schlaganfall kann es auf zwei verschiedene Arten kommen. Zum einen gibt es den Schlaganfall durch Einblutung. Dabei platzt ein Blutgefäß im Gehirn. Die häufigste Ursache ist oft lange bestehender Bluthochdruck oder eine Gefäßfehlbildung, ein so genanntes Aneurysma. Hierbei handelt es sich um eine schwache Gefäßwandstelle. Dieser Typ des Schlaganfalls tritt bei etwa einem Fünftel aller Patienten auf.
Weit häufiger tritt der "Ischämische Schlaganfall" auf. Dabei wandert ein Blutgerinnsel bis in das Gehirn und verstopft ein Hirngefäß. Solche Blutgerinnsel bilden sich entweder im Herzen oder an einer durch Verkalkung veränderten Stelle der Gefäßwand. Besonders in höherem Lebensalter führt die Gefäßverkalkung zu zunehmender Gefäßverengung (Arteriosklerose), die den Blutfluss immer mehr drosselt.

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